De Witte Berg
Ootmarsum

Entdecken Sie das authentische Ootmarsum

Das künstlerische und authentische Städtchen Ootmarsum, in dem sich unser Campingplatz befindet, ist mehr als einen Besuch wert. Schlendern Sie durch die engen Gassen und Gässchen mit Galerien, Terrassen und modernen Boutiquen auf beiden Seiten. Außerdem können Sie wunderbar shoppen gehen und es werden mehrere Aktivitäten im Zentrum von Ootmarsum organisiert.

Geschichte von Ootmarsum

Diese Region war bereits vor unserer Zeitrechnung besiedelt. Nomaden ließen sich hier in kleinen Siedlungen nieder. In einer davon soll sich im Jahr 126 n. Chr. der fränkische König und Feldherr Othmar niedergelassen haben. Die Siedlung wurde nach ihm benannt: Othmarsheim, später Ootmarsum.

Viele stattliche Gebäude mit schönen Fassaden stammen noch aus dem Mittelalter, als Ootmarsum ein reiches Zunftleben hatte. Gleichzeitig lebten hier Bauern, die ihre Höfe im Zentrum bauten. An unerwarteten Stellen stößt man noch heute auf solche wunderschönen alten Fachwerkhäuser. Die industrielle Entwicklung ging weitgehend an der Stadt vorbei: keine Eisenbahnlinie, kein Kanal und erst spät verbesserte Zufahrtsstraßen.

Geschütztes Stadtbild

Dadurch kam die Industrie in Ootmarsum nicht wirklich in Gang. Die Stadtverwaltung hielt eine Verbesserung der Stadt lange Zeit für unnötig, und die Bewohner ließen ihre Häuser so, wie sie waren. So behielt Ootmarsum den Charakter einer mittelalterlichen Stadt. In den 90er Jahren erhielt die Altstadt sogar den Status eines geschützten Stadtbildes.

5 Fakten über Ootmarsum:

#1: Ootmarsum wird auch „Siepelstad” genannt. Siepel ist Twenter Dialekt für Zwiebel: Früher wurden hier viele (und gute) Zwiebeln angebaut und verkauft.

#2: Der niedrigste Wasserturm der Niederlande steht in Ootmarsum. Auf dem Kuiperberg steht ein nur 9,05 Meter hoher Wasserturm, der aufgrund der Höhenlage völlig ausreichte.

#3: Ootmarsum = „Hotspot” für nationale Denkmäler. Ootmarsum zählt nämlich 31 nationale Denkmäler.

#4: Die Einwohner sagen „Oatmösche”. In der regionalen Sprache hat Ootmarsum einen eigenen Namen.

#5: Zu Ostern gibt es eine Tradition namens Vlöggeln. Hand in Hand ziehen die Menschen durch das Zentrum von Ootmarsum und singen dabei die Osterlieder von Ootmarsum.

Denkmäler auf dem Kuiperberg in Ootmarsum ⤵

Oriënteertafel

Orientierungstabelle

Die Spitze des Kuiperbergs ist nicht weniger als 71 Meter hoch. Bei klarem Wetter können Sie eine schöne Aussicht bis weit nach Twente genießen. Bereits 1926 wurde hier eine Orientierungstafel aufgestellt.
Aus der Orientierungstabelle sind große Teile von Twente und dem deutschen Grenzgebiet ersichtlich; Städte wie Oldenzaal, Enschede und Hengelo, aber auch das Schloss in Bentheim. Am Orientierungstisch befindet sich außerdem: das Denkmal von Willem Wilmink. Willem Wilmink wurde am 25. Oktober 1936 in Enschede geboren. Er entwickelte sich zu einem sehr bekannten Schriftsteller, Dichter und Performancekünstler, wobei sein Twente-Hintergrund immer im Vordergrund stand. Als Kind lebte er während des Krieges in der Nähe des Kuiperbergs. Seine Erfahrungen dort wurden oft in seinen Geschichten und Gedichten beschrieben.

Joodse begraafplaats

Jüdischer Friedhof

Der jüdische Friedhof auf dem Kuiperberg am Almelose Straatweg wurde um 1786 in Betrieb genommen. Der älteste erhaltene Grabstein stammt aus dem Jahr 1814, der jüngste wurde 1928 aufgestellt. Im Jahr 1924 hörte die jüdische Gemeinde von Ootmarsum auf zu existieren und wurde der von Oldenzaal hinzugefügt. Im Dezember 2001 wurde in der Kloosterstraat ein Denkmal zum Gedenken an die im Krieg getöteten jüdischen Einwohner von Ootmarsum enthüllt. Das Denkmal enthält eine Gedenktafel mit Namen und den Fassadenstein der ehemaligen Synagoge.